Monats-Archive: September 2007

Weitere Patienten haben Genehmigungen zur Verwendung eines Cannabisextraktes vom BfArM erhalten

In den vergangenen zwei Wochen haben weitere Patienten aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Rheinland-Pfalz eine Genehmigung zur Verwendung eines Cannabisextraktes vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten. Weitere Anträge und Genehmigungen werden erwartet. Bisher hat erst eine Patientin den Extrakt auch erhalten. Bei einem Schmerzpatienten aus Bayern wurde eine Hausdurchsuchung durchgeführt und Cannabis beschlagnahmt.…
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Freispruch für Aids-Patienten vor dem Berliner Landgericht trotz Besitz von Cannabis in nicht geringer Menge

Am 20. September endete vor dem Berliner Landgericht ein Prozessmarathon, der bereits vor 5 Jahren begann. Damals hatte die Polizei bei der Durchsuchung der Wohnung von Peter Stieg mehr als 900 Gramm Cannabis beschlagnahmt. Herr Stieg gab an, Cannabis gegen Symptome seiner HIV-Infektion, einer Hepatitis C und einer chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse, darunter eine Polyneuropathie…
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Verurteilung einer Herstellerin von Cannabisprodukten für medizinische Zwecke in der Schweiz

In einer Pressemitteilung vom 29. August 2007 von Hedy und Urs Wolfer, Leiter der Friedreich-Ataxie-Selbsthilfegruppe der Gesellschaft für Muskelkranke in der Schweiz, heißt es: "Das Kantonsgericht Schaffhausen hat heute eine Herstellerin von Cannabisprodukten wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt. Damit verlieren über 100 unheilbar Kranke ihre Lieferantin für Cannabistropfen, für viele das einzige wirksame Mittel…
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Protestmailer an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages

Das Selbsthilfenetzwerk-Cannabis-Medizin hat auf seiner Internetseite einen Protestmailer mit folgendem Text eingerichtet: "Am 9. August hat die Bundesopiumstelle beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn einer Multiple-Sklerose-Kranken eine Erlaubnis zur Verwendung eines Cannabisextraktes erteilt. Wegen der restriktiven Handhabung der Gewährung solcher Erlaubnisse durch die Bundesopiumstelle stellt diese Möglichkeit für viele Patienten, die Cannabis aus…
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Leiter der Bundesopiumstelle spricht sich für eine gesetzliche Grundlage für eine Therapie mit Cannabis aus

Die Presseagentur ddp berichtete über die erstmalige Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zur Verwendung eines Cannabisextraktes an eine deutsche MS-Patientin. "Erstmals kann in Deutschland eine Patientin mit Multipler Sklerose (MS) legal in der Apotheke Cannabis beziehen. Die Bundesopiumstelle beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte erteilte der Frau die Erlaubnis für eine Behandlung mit der Droge, die unter…
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