Mailingliste für Ärztinnen und Ärzte, die mit Cannabis und Cannabinoiden behandeln

Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin hat eine interne Mailingliste für Ärztinnen und Ärzte, die mit Cannabis und Cannabinoiden behandeln, eingerichtet. Die Mailingliste startet mit 5 Teilnehmern. Nur Mitglieder der Mailingliste können an die Mailingliste und damit an die anderen Mitglieder schreiben. Damit ist ein geschützter und vertraulicher Raum für die Teilnehmer gewährleistet.

Auf diese Weise können mit dem Thema erfahrene Ärzte weniger Erfahrene auf diesem Gebiet beraten und Fragen gestellt werden, die vielleicht auch andere interessieren. Das Ziel der nicht öffentlichen Liste ist:

  • Die Information von Ärzten über praktische Aspekte der medizinischen Verwendung Cannabisprodukten in Deutschland und der Austausch solcher Informationen in einem geschützten, nicht öffentlichen Raum, zum Beispiel über sinnvolle Schritte bei der Begleitung eines Patienten bei seiner Antragstellung an die Bundesopiumstelle, den Umgang mit Krankenkassen, persönliche Erfahrungen bei Anträgen bei bestimmten Erkrankungen, etc.

 

  • Entwicklung einer Anleitung für Ärzte auf der Grundlage der nachgefragten Themen im Ärzteverteiler.

 

  • Die Gewinnung von Ärzten, die von interessierten Patienten auf das Thema angesprochen werden können, ohne dass diese irgendwo öffentlich genannt werden. Jeder Teilnehmer bzw. Teilnehmerin kann sein eigenes Profil definieren, zum Beispiel: „Ich bin bereit, Schmerzpatienten aus dem Raum Hamburg bei ihrem Antrag auf eine Ausnahmeerlaubnis zu unterstützen, maximal aber einen pro Monat.“

 

  • Die Vermittlung von Patienten durch die ACM an geeignete Ärzte, die auch mit einer solchen Vermittlung einverstanden sind.

Ärzte, die gern auf diese interne Mailingliste gesetzt werden möchten, wenden sich bitte an Dr. Franjo Grotenhermen unter info@cannabis-med.org. Diese Meldung wird vertraulich behandelt. Auch andere Teilnehmer der internen Liste erhalten keine Informationen über die anderen Teilnehmer. Es besteht also die Möglichkeit, der Diskussion in der Mailingliste nur passiv zu folgen oder nach Belieben Fragen zu stellen, Antworten oder Hinweise zu geben, Kommentare zu machen oder interessante Informationen weiter zu geben.

Patienten, die Ärzte kennen, die dem Thema grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber stehen, können diese Informationen gern weiter reichen, und auf diese Weise aktiv dazu beitragen, dass sich die Zahl der Ärzte, die auf das Thema ansprechbar sind, erhöht und ein Netzwerk entsteht, das es erlaubt, die aktuell unbefriedigende Situation für Patienten auf der Suche nach Ärzten für bestimmte Fachrichtungen oder in ihrer Region zu verbessern um Wartezeiten zu verkürzen.

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