Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin hat eine interne Mailingliste für Ärzte, die mit Cannabis und Cannabinoiden behandeln, eingerichtet.

Auf diese Weise können mit dem Thema erfahrene Ärzte Neulinge auf diesem Gebiet beraten und Fragen gestellt werden, die vielleicht auch andere interessieren. Das Ziel der nicht öffentlichen Liste ist die Gewinnung von Ärzten, die von interessierten Patienten auf das Thema angesprochen werden können. Zudem will die ACM mehr Patienten einen Arzt vermitteln.

Hier können Sie die 14-tägig per E-Mail versandten ACM-Mitteilungen unverbindlich abonnieren

 

 

Hilft Cannabis bei Krebs?

Es ist nicht einfach, auf diese Fragen eine angemessene Antwort zu finden. Dies liegt daran, dass wir einerseits bisher sehr wenig über den Einfluss von Cannabis bzw. einzelnen Cannabinoiden auf den Verlauf von Krebserkrankungen beim Menschen wissen und andererseits viele Ergebnisse aus der Grundlagenforschung ein krebshemmendes Potenzial verschiedener Cannabinoide nahe legen. Wo liegt die richtige Balance zwischen dem wichtigen Mutmachen bei einer solchen Diagnose und dem Wecken falscher Hoffnungen? Was würde ich sagen, wenn mich ein guter Freund oder eine nahe Verwandte zu diesem Thema um Rat fragen würde?...

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Liebe Leserin, lieber Leser,

so hatte sich der Gesetzgeber die Umsetzung des Gesetzes nicht vorgestellt. Jetzt ist auch auf der Ebene von Landessozialgerichten das Gesetz so ausgelegt worden, dass viele Patienten, denen der Bundestag in einem einstimmigen Beschluss vom 19. Januar 2017 ursprünglich einen Zugang zu Cannabis mit einer Kostenübernahme durch die Krankenkassen eröffnen wollte, diesen Zugang nicht bekommen.

Schließlich war es eine Intention der Parlamentarier, dass Patienten mit einer Ausnahmeerlaubnis durch die Bundesopiumstelle für die Verwendung von Cannabisblüten nach § 3 Abs. 2 BtMG nicht gezwungen sind, ihre Medizin selbst anzubauen. Die Krankenkassen sollten in die Pflicht genommen werden. Das, was die Bundesopiumstelle in den vergangenen Jahren als schwere Erkrankung akzeptiert hat, wird allerdings von den Krankenkassen und auch von den Gerichten nicht unbedingt ebenso gesehen.

Wir haben die Seite des Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin (SCM) und der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) neu gestaltet. Wir hoffen, in den kommenden Wochen und Monaten unser gesamtes Internet-Angebot zu aktualisieren und zu verbessern.

Viel Spaß beim Lesen!
Franjo Grotenhermen

ACM-Mitteilungen

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Informationen zu Cannabis

Cannabidiol bei Angststörungen

Fotolia_56682672_Subscription_XLDas gesteigerte Interesse am therapeutischen Potenzial des nicht psychotrop wirkenden CBD bei einer Vielzahl von Indikationen (Epilepsie, Entzündungen, Schizophrenie, et cetera) lässt sich bereits daran ablesen, dass sich pharmazeutische Firmen zunehmend für dieses Cannabinoid interessieren. So hat das israelische Unternehmen Tikun Olam eine Cannabissorte entwickelt, die 15,8 % CBD und weniger als ein Prozent THC enthält. Das britische Unternehmen GW

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