Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin hat eine interne Mailingliste für Ärzte, die mit Cannabis und Cannabinoiden behandeln, eingerichtet.

Auf diese Weise können mit dem Thema erfahrene Ärzte Neulinge auf diesem Gebiet beraten und Fragen gestellt werden, die vielleicht auch andere interessieren. Das Ziel der nicht öffentlichen Liste ist die Gewinnung von Ärzten, die von interessierten Patienten auf das Thema angesprochen werden können. Zudem will die ACM mehr Patienten einen Arzt vermitteln.

Hier können Sie die 14-tägig per E-Mail versandten ACM-Mitteilungen unverbindlich abonnieren

 

 

Cannabis gegen Nervenschmerzen

Fotolia_8298828_Subscription_XXLDie Schmerztherapie zählt heute zum wichtigsten Einsatzgebiet von THC und Cannabis. Sie sind auch bei einigen Schmerzarten wirksam, die mit anderen Medikamenten oft nur schwer behandelbar sind. Hierzu zählen neben Migräne vor allem so genannte neuropathische Schmerzen oder Nervenschmerzen, die auf einer Schädigung des Nervensystems beruhen. Die Entstehung von Schmerzen ist ein komplexer Vorgang und sie haben unterschiedliche Ursachen. Dies ist der Grund...

mehr...


Liebe Leserin, lieber Leser,

Der ACM-Vorstand plant einen Brief an die Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen, in dem eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes verlangt wird, die sicherstellt, dass Patienten, die aus ärztlicher Sicht Cannabis aus medizinischen Gründen benötigen, nicht länger strafrechtlich verfolgt werden dürfen. Auch und gerade für Patienten, die von dem Cannabis als Medizin-Gesetz vom 10. März 2017 nicht oder nicht ausreichend profitieren.

In diesem Zusammenhang könnte es hilfreich sein, wenn Patienten sich ebenfalls an die Verhandler wenden und ihnen eigene Erfahrungen zur Kenntnis geben.

Die zukünftige Bundesregierung und die sie tragenden Parteien sollten sich Klarheit darüber verschaffen, ob sie
1. der Auffassung sind, dass das Cannabis als Medizin-Gesetz vom 10. März 2017 wunderbar funktioniert oder dass man erst mal ein paar Jahre untätig beobachten kann, wie sich das Gesetz bewährt, oder ob sie
2. der Auffassung sind, dass das Gesetz ein guter Anfang war, dass es aber zügig nachgebessert werden muss, um das beabsichtigte Ziel zu erreichen, oder ob
3. darüber hinaus klargestellt werden muss, dass die Kriminalisierung von Patienten mit einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung, die eine Notwendigkeit zur Therapie mit Cannabis attestiert, im Deutschland des 21. Jahrhunderts endlich grundsätzlich der Vergangenheit angehören sollte.

Sowohl aus christlicher Sicht, aus liberaler Sicht, aus einer sozialen oder linken Sicht als auch nach dem Selbstverständnis grüner Politik ist die anhaltende Drangsalierung betroffener Patienten nicht länger legitimierbar und schreit geradezu nach Änderung.

Viel Spaß beim Lesen!
Franjo Grotenhermen

ACM-Mitteilungen

mehr...


Cannabissorten in Deutschland

Cannabidiol bei Angststörungen

Fotolia_56682672_Subscription_XLDas gesteigerte Interesse am therapeutischen Potenzial des nicht psychotrop wirkenden CBD bei einer Vielzahl von Indikationen (Epilepsie, Entzündungen, Schizophrenie, et cetera) lässt sich bereits daran ablesen, dass sich pharmazeutische Firmen zunehmend für dieses Cannabinoid interessieren. So hat das israelische Unternehmen Tikun Olam eine Cannabissorte entwickelt, die 15,8 % CBD und weniger als ein Prozent THC enthält. Das britische Unternehmen GW

mehr...