Update zur Petition

Bitte unterstützen Sie die Arbeit der ACM. Als Mitglied in der ACM/IACM sind Sie Teil einer Gemeinschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Verwendung von Cannabisprodukten für alle Patienten durchzusetzen, die eine solche Therapie benötigen. Wir würden uns freuen, auch Sie als Mitglied begrüßen zu dürfen. Den Antrag auf Mitgliedschaft halten wir hier für Sie bereit.

Leserin, lieber Leser,

ich habe im vergangenen Rundbrief über die positive Nachricht berichtet, nach der Cannabisblüten wieder günstiger werden sollen (Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums).

Allerdings ist bisher geplant, dass der Apothekenzuschlag gestrichen werden soll, die Apotheken jedoch gleichzeitig die Überprüfungen auf Identität weiterhin selbst durchführen sollen. Da werden offensichtlich die berechtigten Interessen von Patienten nach bezahlbaren Medikamenten gegen die Interessen von Apothekern, die einen gerechten Lohn für ihre Arbeit erhalten sollten, ausgespielt. In den Niederlanden prüft die Cannabisagentur zentral die einzelnen Chargen der Cannabisblüten. Die Apotheker geben nur noch die geschlossenen Dosen ab. Das sollte auch in Deutschland möglich sein. Sonst könnte es in der Zukunft schwierig werden, Apotheker dafür zu gewinnen, Cannabisblüten in ihrer Apotheke abzugeben. Damit wäre den Patienten nicht gedient.

Ein Unbekannter hat sich kürzlich an eine Apothekerkammer gewandt und mit dem Absender der ACM zwei Apotheken denunziert, die auf ihren Webseiten Informationen zu verfügbaren Cannabissorten anbieten. Der ACM-Vorstand, dem das Schreiben vorliegt, wird Anzeige gegen unbekannt erstatten. Kürzlich hatte ein anderer Unbekannter mit meinem Absender Gesundheitspolitiker, darunter Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, kontaktiert.

Der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Montgomery, sieht den Vorstoß von Bündnis 90/Die GRÜNEN zur Abschaffung des Genehmigungsvorbehalts durch die Krankenkassen skeptisch. Er traut offenbar seinen Kollegen nicht. Diese könnten Cannabis wie Zuckerpillen verschreiben (siehe unten der Artikel aus dem Tagesspiegel). Dabei wird vergessen, dass die Verschreibung von Betäubungsmitteln bereits durch die Vorgaben des § 13 Betäubungmittelgesetz stark eingeschränkt ist, sodass eine nicht indikationsgerechte Verschreibung einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz darstellen würde.

Eine Polizeidirektion hat für Schulungen ihrer Polizeibeamten Muster von Cannabisausweisen der ACM bestellt. Das ist ein gutes Beispiel auch für andere Polizeibehörden. Es könnte dazu beitragen, wiederholt auftretende Konflikte beim Kontakt zwischen Patienten und der Polizei zu reduzieren. Das verlangt allerdings ein angemessenes Verhalten auf beiden Seiten. Patienten sollten ihr Medikament nicht in einer provozierenden Art und Weise einnehmen.

Im Gegensatz zu Firmen, die ein Interesse daran haben, ihre Ausweise abzugeben, um Ihre Daten zu erfassen, speichert die ACM nicht die Daten der Besteller. Sie können jederzeit zum Ausweis der ACM wechseln und bei den Firmen die vollständige Löschung Ihrer Daten verlangen.

Viel Spaß beim Lesen!
Franjo Grotenhermen

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