Kategorie Archive: ACM-Mitteilungen

Razzia gegen Cannabis-Anbau in Deutschland – auch Patienten betroffen

Wie mehrere Medien meldeten, wurden am 28. Januar 2008 in Deutschland Razzien bei Personen durchgeführt, die im Verdacht standen, Cannabis anzubauen. Ausgangspunkt war ein Laden in Aachen, der Material zum Eigenanbau von Pflanzen innerhalb von Gebäuden über das Internet verkauft hat. Die Polizei hatte über mehrere Monate hinweg heimlich die Kundenbestellungen des Händlers für Gewächshaustechnik…
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Medizinische Verwendung von Cannabis demnächst im Deutschen Bundestag

Am 27. November hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag mit dem Titel "Medizinische Verwendung von Cannabis erleichtern" in den Bundestag eingebracht (Bundestagsdrucksache 16/7285). Ein genauer Zeitplan für die Behandlung des Antrags liegt noch nicht vor. Zunächst will die Bundestagsfraktion eine Anhörung des Gesundheitsausschusses zu dem Antrag durchführen. Diese Anhörung soll im Laufe des…
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Bleivergiftungen durch Cannabis nun auch in Österreich

Ein 17-jähriger Jugendlicher war am 10. Oktober vergangenen Jahres mit Bauchkrämpfen in das Landesklinikum St. Pölten und danach in die Kinderklinik ins AKH Wien eingeliefert worden. Als Ursache der Schmerzen wurde eine Bleivergiftung diagnostiziert. Erhebungen der Beamten des Landeskriminalamts Niederösterreich ergaben, dass der 17-Jährige gemeinsam mit einem 16-jährigen Freund, ebenfalls aus dem Bezirk St. Pölten,…
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Dronabinol nun auch in der Schweiz erhältlich

Bisher war in der Schweiz mit einer Sonderbewilligung durch das Bundesamt für Gesundheit nur das aus den USA zu importierende Dronabinol-Fertigpräparat Marinol erhältlich. Ab Februar 2008 ist auch Dronabinol des deutschen Unternehmens THC Pharm über die Bahnhofapotheke in Langnau zu beziehen. Es ist weiterhin eine Sonderbewilligung durch das BAG erforderlich, der Preis für das Medikament…
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BfArM lehnt Antrag eines Patienten auf Anbau von Cannabis zu therapeutischen Zwecken ab, der Patient legt Widerspruch ein

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat mit einem Schreiben vom 6. Dezember 2007 an den Anwalt eines Multiple-Sklerose-Patienten seinen Antrag auf den Eigenanbau von Cannabis zu therapeutischen Zwecken abgelehnt. Das BfArM hatte Herrn F. die Erlaubnis zur Verwendung eines Cannabisextraktes in Aussicht gestellt, der Patient hatte jedoch unter anderem mit dem Hinweis auf…
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Freispruch für Morbus-Crohn-Patienten aus Graz

Nach einem Bericht in der Wiener Zeitung vom 21. Dezember wurde ein 43-jähriger Mann, der am Morbus Crohn, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, leidet, vom Bezirksgericht Graz-West vom illegalen Besitz von Cannabisprodukten freigesprochen. Der Angeklagte Dietmar N. hatte in seiner Wohnung Hanfsetzlinge gezogen und geerntet. Die Staatsanwaltschaft warf ihm Anbau, Besitz und Konsum von 77 Gramm Cannabiskraut…
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Sechs Monate Gefängnis wegen des Anbaus von Nutzhanf als Protest gegen das Verbot der medizinischen Verwendung von Cannabis in Bayern

Am 11. Dezember wurde ein Mitglied der ACM wegen des Anbaus von etwa 290 Hanfpflanzen mit einem THC-Gehalt von 0,1 Prozent vom Amtsgericht Kempten in Oberbayern zu 6 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Der 60-jährige Theodor G. wollte mit dem Anbau von Faserhanf gegen das Verbot der medizinischen Verwendung von Cannabis protestieren. Cannabis habe sich…
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Palliativmediziner warnen vor Verschlechterung der ärztlichen Versorgung chronisch Kranker durch die neue Gebührenordnung

In einer gemeinsamen Presseinformation der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) und des Palliativnetzes Bochum vom 4. Dezember 2007 weisen beide Institutionen darauf hin, dass die neue Gebührenordnung die Palliativversorgung gefährde und Spezialisten den Patienten raten, ihre Krankenkasse zu kontaktieren. Mit der neuen Gebührenordnung für niedergelassene Ärzte, die zum 1.1.2008 in Kraft tritt,…
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Weigerung der Krankenkassen zur Kostenübernahme von Dronabinol bei Appetitlosigkeit von Krebspatienten ist mit einem vorzeitigen Tod durch Verhungern verbunden

Ein Artikel in den Potsdamer Neuesten Nachrichten unter dem Titel "200-Euro-Tropfen gegen das Verhungern - Die AOK verweigert einem Krebspatienten die Kostenübernahme für ein Cannabis-Medikament" vom 3. Dezember weist auf die Folgen einer Verweigerung der Kostenübernahme für THC bei appetitlosen Krebspatienten hin. Etwas länger als ein Jahr galt, was das Landesgesundheitsministerium den Hinterbliebenen eines an…
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