Kategorie Archive: ACM-Mitteilungen

Nach Auffassung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung trägt das Cannabisverbot zur Reduzierung des Konsums der Droge bei

Die wissenschaftliche Forschung hat weitgehend übereinstimmend ergeben, dass die unterschiedliche Rechtslage in verschiedenen Ländern bzw. Staaten keinen oder nur einen geringen Einfluss auf den Umfang des Cannabiskonsums hat. Zuletzt hat der Autor einer Übersicht in der Zeitschrift Current Opinion in Psychiatry im März 2008 festgestellt, dass "nahezu alle frühere Übersichten zur gleichen Schlussfolgerung gelangen: die…
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Bundeskanzlerin Merkel kann Schmerzpatientin, die Dronabinol benötigt, nicht helfen

In einem Schreiben an Frau Ute Köhler drückt Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr Bedauern aus, dass sie ihr bei Ihrem Wunsch nach einer Kostenübernahme des Medikamentes Dronabinol (THC) durch ihre Krankenkasse nicht helfen könne. Frau Köhler hatte sich mit Unterstützung des Ministerpräsidenten von Thüringen, Dieter Althaus (CDU), an die Bundeskanzlerin gewandt. Seit Jahren kämpft sie für…
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Informationsveranstaltung zum Off-Label-Use von Medikamenten

In einer Hamburger Kanzlei findet am 26. April ein ganztägiges Seminar zu rechtlichen Aspekten des so genannten Off-Label-Use von Medikamenten für Ärzte statt. Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Hamburg als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Bisweilen erscheint aus ärztlicher Sicht die Behandlung mit Wirkstoffen, die für andere Indikationen zugelassen sind, geboten (Off-Label-Use). In nicht seltenen Fällen ist…
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Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt Erforschung des Endocannabinoidsystems mit 3,1 Millionen Euro

Nach einer Pressemitteilung der Universität Bonn unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern der Universitäten Mainz und Bonn unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Zimmer mit 3,1 Millionen Euro. In der Pressemitteilung heißt es: "Wissenschaftler der Universitäten Mainz und Bonn wollen das so genannte Endocannabinoid-System genauer unter die Lupe nehmen. Die Deutsche…
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Schweizer Nationalrat billigt Möglichkeiten zur therapeutischen Verwendung von Cannabis und Heroin

Nach einem Artikel der National Zeitung vom 5. März 2008 soll die therapeutische Verwendung von Betäubungsmitteln im Betäubungsmittelgesetz geregelt werden. In diesem Zeitungsartikel heißt es: "Die Verwendung von Betäubungsmitteln zu therapeutischen Zwecken soll im Betäubungsmittelgesetz geregelt werden, im Zweckartikel aber hinter die Förderung von Abstinenz gestellt werden. Dies entschied der Nationalrat am Mittwoch. Das Geschäft…
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Schweizer Mediziner kritisieren, dass die Verwendung von Cannabis illegal bleibt

Während einer Veranstaltung am Kantonsspital St. Gallen kritisierten Prof. Thomas Cerny, Chefarzt der onkologischen Abteilung, und Privatdozent Dr. Markus Weber, leitender Arzt des Muskelzentrums/ALS-Klinik, die vom Gesetzgeber beabsichtigte anhaltende Kriminalisierung des Cannabiskonsums durch Erwachsene. In einem Artikel von nachrichten.ch heißt es: "Der Cannabis-Konsum soll nicht straffrei werden. Ohne Legalisierung ist aber in der Medizin keine…
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Milde Strafe für Cannabisgärtnerin wegen Verbotsirrtum

Eine Frau aus Bad Kissingen erhielt wegen Cannabisanbaus in nicht geringer Menge nur eine Geldstrafe, da sie die Droge zu medizinischen Zwecken verwendete und sich nicht darüber im Klaren war, dass sie damit eine Straftat begeht. Wünschenswert wäre allerdings in diesem Fall ein Freispruch gewesen, da nicht erkennbar ist, worin das Kriminelle ihres Handelns bestand,…
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Universitätsklinik Köln empfiehlt in einem Gutachten Dronabinol zur Behandlung eines Patienten mit Friedreich’scher Ataxie

Unter dem Titel "Kasse zahlt nicht für Arznei" berichtete der Kölner Stadtanzeiger am 20. Februar über einen Patienten mit starken chronischen Schmerzen und Krämpfen, die erst durch eine an der Universitätsklinik Köln eingeleitete Behandlung mit Dronabinol gelindert werden konnten. "Kerpen - Nur mit Mühe kann Stephan Thielen einem die Hand geben, das Sprechen fällt ihm…
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Hanfapotheke vorübergehend nicht erreichbar

Die Hanfapotheke (www.hanfapotheke.org) ist seit einigen Monaten nicht erreichbar. Die Ursache ist unbekannt. Nach der letzten Mitteilung im Sommer 2007 hatte die Apotheke nach eigenen Angaben zu diesem Zeitpunkt nahezu 50 Patienten mindestens einmal mit Cannabis versorgt.
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